Filmprojekt 2007 „Klatsch und Tratsch – das H2O–Boulevard–Magazin“
(Persiflage auf DSDS, Kochshows, Pimp my …-Shows, Politik, Dopingskandale beim Sport, Schönheitswahn, Wetter - News und Werbung)
An dieser Stelle sei ein Auszug aus den Bewerbungsunterlagen für die Visionale 2007 wiedergegeben: „Im Februar dieses Jahres ging es dann endlich richtig los. Gedreht wurde jeweils mittwochs sowie an zwei Wochenenden, insgesamt gab es 18 Drehtage mit insgesamt ca. 48 Stunden Drehzeit. Wie oft die Klappe fiel, oder Szenen wiederholt werden mussten, konnte statistisch leider nicht mehr ermittelt werden. Es wurde an 11 verschiedenen Orten gedreht, u. a. in der Dachetage unseres Hauses, im Tanzraum, auf dem stillen Örtchen, in unserem Kochstudio, im Innenhof, auf der Straße vorm Klub, vor einem Supermarkt, auf einem Sportplatz.
Die Produktionskosten hielten sich mit 273,63 € für Catering und Material im Rahmen (ohne Personalkosten). Nach den üblichen Pleiten, Pech und Pannen: Text nicht gelernt, unlustige SchauspielerInnen, Zickenterror, Requisiten nicht auffindbar, Videokassette doppelt bespielt u.s.w., konnte im Mai die letzte Klappe fallen und das letzte Mal kam vom Regisseur die Anweisung „Action!“.
Aber nun hieß es Megabytes an Bild- und Toninformationen auf den PC zu überspielen und einen ordentlichen Film daraus zu basteln. Eine Wahnsinnsaufgabe, die unerwartet viel Zeit in Anspruch nahm. Die Zeit zerrann uns zwischen den Fingern, der Termin für unsere feierliche Uraufführung rückte immer näher. Endlich war es geschafft!!!
Nun war es soweit, der absolute Höhepunkt, die Uraufführung, erfolgte am 28. Juli im großen Kino-Saal des CinemaxX in Halle, der uns freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. In dieser grandiosen Kulisse konnten sich die 11 Mitwirkenden von Freunden, Eltern, Kollegen und vielen Interessierten feiern lassen.
Nun liebe Jury - wie seht Ihr das? Hitverdächtig? "Oscar"-reif oder doch eher die goldene Himbeere? Hauptsache Ihr amüsiert Euch genauso prächtig wie wir und unsere Gäste.
Jedenfalls – viel Spaß beim Anschauen ... und ja ... der Ton hätte stellenweise etwas besser sein können, aber mit DEM Equipment...“
Und übrigens kann man sich in der Jugendeinrichtung auch gern alle bis dato produzierten Filmbeiträge anschauen.